Pop Up Bilder

Presse SAN

Sprachauswahl

Cranach in Anhalt

Vom alten zum neuen Glauben
28. JUNI – 1. NOVEMBER 2015
Seit dem offiziellen Bekenntnis der Dessauer Fürsten zur lutherischen Lehre ist Dessau eng mit der Reformation verbunden. Die Cranachfamilie zog es deshalb immer wieder aus dem 40 Kilometer entfernten Wittenberg hierher. Geblieben ist ein reicher, für die Reformation programmatischer Bildbestand. Schönstes und eindrücklichstes Zeugnis dafür ist die Dessauer Abendmahltafel, auf der Luther, Melanchthon und Georg III. von Anhalt gemeinsam mit Cranach dem Jüngeren als Mundschenk das Abendmahl feiern.

Mit den beeindruckenden Epitaphien in der Johanniskirche, mit Hauptwerken Cranach des Älteren, Werken altdeutscher Malerei aus der Anhaltischen Gemäldegalerie Dessau, mit Grafiken und wertvollen Buchbeständen der Anhaltischen Landesbücherei sowie zahlreichen Leihgaben deutscher Museen zeichnet die Ausstellung ein facettenreiches Bild des jüngeren Cranachs. Zu Tage treten dabei überraschende, konfessionell bedingte Unterschiede zwischen Vater und Sohn Lucas Cranach, die den Besucher einladen, den Wandel der Bildsprache der Cranach-Werkstatt im Zeichen der Reformation nachzuvollziehen.

Download Flyer (PDF)


MEISTER SUCHT LEHRLING In der Werkstatt geht es deshalb auch mit Pinsel, Schablone und einer Portion Kreativität selbst ans Werk. Mitmachen und Ausprobieren sind ausdrücklich erwünscht! Besonders Familien, Kitas und Schulklassen sind bei POP UP CRANACH eingeladen, auf spielerische Art den Meister Lucas Cranach den Jüngeren kennenzulernen.
Foto: Alice – Museum für Kinder
AUF DEM MARKTPLATZ In der Ausstellung POP UP CRANACH erleben kleine und große Besucher aber nicht nur das Leben und Werk des großen Meister Lucas Cranach den Jüngeren. Sie dürfen auch selbst kreativ werden und ihre Kunstwerke natürlich auch mit nach Hause nehmen.
Foto: Alice – Museum für Kinder
LICHT UND SCHATTEN Mit Taschenlampen und eigenhändig ausgeschnittenen Figuren aus einem Holzschnitt Cranachs können kleine Cranach-Erforscher den mittelalterlichen Turnierplatz in Wittenberg in der Ausstellung POP UP CRANACH zum Leben erwecken. Im Spiel von Licht und Schatten gibt es jede Menge zu entdecken!
Foto: Alice – Museum für Kinder
LABOR DER BILDGEHEIMNISSE Wer möchte, kann sich aber auch einen Laborkittel anziehen, eine Schutzbrille aufsetzen und im Cranach-Labor untersuchen, ob die ausgestellten Bilder Fälschungen sind und erfahren, wie Lucas Cranach einst seine Farben gemischt hat.
Foto: Alice – Museum für Kinder
IM PALAST Die Kurfürsten, die Lucas Cranach den Auftrag gaben, sie zu malen, waren reich und mächtig und die wichtigsten Auftraggeber für die Cranachwerkstatt. Im Palast der Kurfürsten von Sachsen kann man sich wie sie in prächtige Gewänder kleiden und zu den Anweisungen eines Tanzmeisters wie damals am Hofe tanzen.
Foto: Alice – Museum für Kinder
IM BÜRO DES MEISTERS Da haben Cranachs Büromitarbeiter ganz schön zu tun, seinen Terminkalender zu koordinieren. Ständig klingelt ein anderes Telefon. Da heißt es als Lehrling, flink und gewissenhaft die vielen Aufträge und Termine im Kalender des Meisters zu sortieren.
Foto: Alice – Museum für Kinder
HALLO SPRICHT DA LUCAS? Bei den Cranachs ist ständig was los! Viele wichtige Menschen rufen in Lucas Cranachs Werkstatt an und wollen den vielbeschäftigen Künstler sprechen, der nicht nur Maler, sondern auch Politiker, Apotheker und Bürgermeister war.
Foto: Alice – Museum für Kinder
DER WEINBERG DES HERRN In seinem Werk „Der Weinberg des Herrn“ gibt Lucas Cranach der Jüngere einen Eindruck von der Situation der Kirche um 1520. Ein tiefer Graben teilt den Weinberg in zwei Hälften und damit auch die Reformatoren und die Vertreter der katholischen Kirche. In der Ausstellung POP UP CRANACH wird dieses Bild für Groß und Klein erklärt und verstehbar gemacht.
Foto: Alice – Museum für Kinder
MARTIN IM PORTRÄT So viele Luther-Porträts wie die Cranachs gemalt haben, können nur mit Hilfe von Schablonen entstanden sein. In der Ausstellung POP UP CRANACH kann jeder mit einer Schablone sein eigenes Luther-Porträt zeichnen und versuchen, Cranach nachzueifern.
Foto: Alice – Museum für Kinder
Lucas Cranach und Martin Luther waren enge Freunde Lucas Cranach und Martin Luther waren enge Freunde und die beiden Cranachs sind durch ihre Werke maßgeblich an der Ausbreitung der Reformation beteiligt. In POP UP CRANACH können Klein und Groß lernen wie Lucas Cranach Martin Luther half, seine Ideen weit über die Grenzen Wittenbergs zu verbreiten.
Foto: Alice – Museum für Kinder

Organisation Cranach in Anhalt

EINTRITT
TICKET „CRANACH IN ANHALT“
Einzelticket: 6 Euro
Einzelticket ermäßigt: 4 Euro
Gruppenticket: 4 Euro pro Person (ab 10 Personen)
Jetzt buchen

ÖFFNUNGSZEITEN
Di-So 10:00-17:00 Uhr


FÜHRUNGEN

CRANACH IN ANHALT
Für Gruppen bis 25 Personen

Die Führung durch die Ausstellung „Cranach in Anhalt“ lädt Sie ein, den berühmten Dessauer Fürstenaltar Cranachs d. Ä. sowie Meisterwerke altdeutscher Malerei und Grafik aus der Anhaltischen Gemäldegalerie zu ergründen und wertvolle Buchbestände aus der Anhaltischen Landesbücherei, ergänzt durch bedeutende Leihgaben deutscher Museen, zu sehen.

Führungsgebühr: 45 Euro (deutsch, englisch, französisch) zzgl. Eintritt
Dauer: 45 Minuten
Jetzt buchen


AUF CRANACHS SPUREN IN DESSAU
Für Gruppen bis 25 Personen

Besuchen Sie die Ausstellung „Cranach in Anhalt“ im Johannbau, die Marienkirche und die Johanniskirche in Dessau. Dabei werden Ihnen mit dem Dessauer Fürstenaltar Cranachs des Älteren aus der Sammlung der Anhaltischen Gemäldegalerie und mit dem Dessauer Abendmahl Cranachs des Jüngeren in der Johanniskirche wesentliche Hauptwerke der Maler präsentiert.

Führungsgebühr: 80 Euro (deutsch, englisch) zzgl. Eintritt
Dauer: 2 Stunden
Jetzt buchen


JOHANNBAU
Schlossplatz 3
06844 Dessau-Roßlau


SERVICE
Servicebüro „Cranach 2015“
Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt
T. +49 (0) 34 91-420 31 71 │ service@cranach2015.de

VERANSTALTER
Anhaltische Gemäldegalerie Dessau │ Stadt Dessau-Roßlau
www.georgium.de


Icon LEER right

Jetzt Buchen Cranach in Anhalt

Jetzt Buchen!

Footer Sachsen-Anhalt